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- 3.5.2009: Zehnpunktepapier zur neuen Werkrealschule in Baden-Württemberg
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Archiv der Kategorie Schule und Bildung
Zehnpunktepapier zur neuen Werkrealschule in Baden-Württemberg
3.5.2009 von Olaf Zewe.
vom 01.04.09 bis 03.04.09 fand auf der Comburg ein Lehrgang für Schulleitungen und Schulaufsichtsbeamte mit der Thematik “Wohnortnahe Schule - Zukunftschancen oder chancenloses Relikt?” statt.
Das dort entstandene und von allen Teilnehmern einstimmig verabschiedete Schreiben spricht Bände bezüglich der verfehlten Schulpolitik des Landes Baden-Württemberg. Über Jahre hinweg hat man die Entwicklung ignoriert und das Konzept des längeren gemeinsamen Lernens zu Gunsten der angeblich besseren Schüler verhindert. Das Ergebnis ist eine ausblutende Hauptschule mit völlig frustrierten und vernachlässigten Hauptschülern. Keiner scheint diesen Kindern eine Zukunft geben zu wollen, oder wie sonst kann man die von der Politik akzeptierte Entwertung ihrer Bildungsabschlüsse verstehen. Menschen die schon so früh erfahren, dass sie keiner braucht, werden sicher nicht die starken Schulter auf die sich unsere Gesellschaft stützen soll.
Liebe Eltern, werfen Sie eine Blick auf das Papier und bilden Sie sich eine Meinung, wohlgemerkt es handelt sich um Schulleiter und Schulaufsichtsbeamte die sich hier äußern.
PDF zum Download: Zehnpunktepapier
Weitere Infos auf der Internetseite: http://www.laenger-gemeinsam-lernen-bw.de/
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Geldsegen
2.4.2009 von Olaf Zewe.
Im Gegensatz zu anderen Städten und Gemeinden, die laut einem Spiegel-Artikel die abstrusesten Projekte von den Geldern des Konjunkturprogramms realisieren wollen, hat Allensbach in der letzten Gemeinderatssitzung 2 Projekte beschlossen, die nicht nur die Konjunktur ankurbeln, sondern auch ökologisch sinnvoll sind:
Der Altbauteil der Schule soll mit der Bildungspauschale energetisch saniert werden und das Gebäude Rathausplatz 2 mit der Bücherei und der AGA soll mit der Infrastrukturpauschale eine Dämmung und eine Pelletheizung bekommen und mit einer Wärmeleitung das Rathaus versorgen.
Beides Projekte, die wir von der BUNTEN LISTE schon lange für notwendig hielten und deren Realisierung durch die Förderung nun früher stattfinden kann als angedacht. Sicher, die Förderung deckt nur einen Teil der Kosten ab, aber die Gemeinde hat Rücklagen für den Eigenanteil, die hier gut investiert sind.
Auch wenn die Kürze der Zeit, in der die Gemeinden entscheiden müssen, welche Projekte sie mit den Geldern des Konjunkturprogramms realisieren wollen, einen hohen Druck aufbaut, ist der Geldsegen für Allensbach sehr erfreulich. Eine Verteilung erfolgt pauschal (pro Kopf), aber wer bis zum 20. April keinen Antrag gestellt hat, geht leer aus. Daher war Eile geboten.
Einige Gemeinderäte haben noch immer Bedenken bezüglich der Isolierung und Lüftung. Sie werden hoffentlich bald bei einer Begehung eines Gebäudes Niedrigenergiehaus-Standard einsehen, dass eine solche Schule mit nicht nur liebenswert sondern auch lebenswert ist.
Angelika Bohle-Lötzerich
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Braucht Allensbach die Ganztagesschule ?
24.3.2009 von admin.
Wir meinen auf jeden Fall!
Zunächst wurde am Infoabend zur Ganztagesschule kurz GTS an der Ausführung von Hr. Holzinger dem Direktor der Grund- und Hauptschule Allensbach deutlich, dass Allensbach nur noch dieses Jahr mit der Umsetzung der Ganztagesschule beginnen kann, danach verfällt die Zusage. Alle Leistungen im Zusammenhang mit der erweiterten Unterrichtszeit werden vom Land finanziert, eine Ausnahme ist das Mittagessen welches von den Eltern bezahlt werden muss. Zusätzlich hat die Gemeinde ihre Absicht bekundet die Kosten der Kernzeitbetreuung sowohl für Kinder die am Ganztagesmodell teilnehmen, als auch für alle anderen Schüler zu übernehmen. Die Unterrichts- bzw. Betreuungszeit soll bis 16:00 Uhr sichergestellt werden, daran hat der Schulträger, die Gemeinde Allensbach ebenfalls Interesse. Eine verbindliche Anmeldung muss bis spätestens Mai erfolgen. Allensbach sollte diese Chance nutzen, dass aus einem attraktiven Angebot ein Erfolgsmodell werden kann, zeigt hier das Hegner Konzept überdeutlich.
Die Schule hat vor, ab September mit zwei Ganztagesgruppen zu starten. Durch den Status einer Ganztagesschule dürfen jetzt auch Kinder aus den anderen Schulbezirken in Allensbach angemeldet werden. Dieser Tatsache sollte bei der Betrachtung ein besonderes Augenmerk geschuldet werden, angesichts der stark sinkenden Schülerzahlen in der Hauptschule. Will Allensbach als Schulstandort langfristig attraktiv bleiben, dann sicher am ehesten durch mutige Investition in Infrastruktur, also Gebäude und Umfeld, jedoch ebenso wichtig ist ein attraktives Konzept bei Unterricht und Betreuung und hier kann Allensbach mit Montessori Klassen und Ganztagesschule am ehesten punkten.
Auf Nachfrage wurde deutlich, dass moderne Medientechnologie, also Computer noch sehr unwesentlich im Unterricht behandelt werden. Die Pausenhöfe wurden von den Eltern ebenfalls als dringend verbesserungswürdig eingestuft. Da sich die Kinder in Zukunft wesentlich länger in der Schule aufhalten werden, ist hier ein dringender Handlungsbedarf gegeben. Eine Mensa im Schulgebäude, z.B. mit verglaster Süd-West Fassade steht ebenfalls auf dem Wunschzettel der Schule und die Gemeinde hat bereits Interesse bekundet. Die anstehende Sanierung der Schule bietet somit auch hier eine gute Möglichkeit dringende Verbesserungen umzusetzen (siehe Beitrag aus dem letzten Hecht). Wir von der Bunten Liste fordern schon lange, dass die Gemeinde als Schulträger endlich den dringend erforderlichen Investitionen in die Infrastruktur der Schule Vorrang einräumt.
OLAF ZEWE
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Treibhäuser der Zukunft!
18.3.2009 von admin.
Dieser vielsagende Titel vermittelt ein Bild davon was Schule sein sollte. Er ist auch der Titel eines Filmes der sich mit den Möglichkeiten und Chancen der Schule von morgen beschäftigt. Mehr dazu finden Sie im “Archiv der Zukunft”.
Das Archiv der Zukunft sammelt und verbreitet Bilder des Gelingens rund um das Thema Lernen. Ein Archiv für interessierte Lehrer, Eltern und Schüler die wissen wolle wie Schule gelingen kann.
http://www.archiv-der-zukunft.de/
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Ganztagesschule in Allensbach, was brachte der Infoabend?
15.3.2009 von admin.
Zunächst wurde an der Ausführung von Hr. Holzinger dem Direktor der Grund- und Hauptschule Allensbach deutlich, dass Allensbach nur noch dieses Jahr mit der Umsetzung der Ganztagesschule beginnen kann, danach verfällt die Zusage. Alle Leistungen im Zusammenhang mit der erweiterten Unterrichtszeit werden vom Land finanziert, eine Ausnahme ist das Mittagessen welches von den Eltern bezahlt werden muss. Zusätzlich hat die Gemeinde ihre Absicht bekundet die Kosten der Kernzeitbetreuung sowohl für Kinder die am Ganztagesmodell teilnehmen, als auch für alle anderen Schüler zu übernehmen. Die Unterrichts- bzw. Betreuungszeit soll bis 16:00 Uhr sichergestellt werden, daran hat der Schulträger, die Gemeinde Allensbach ebenfalls Interesse. Eine verbindliche Anmeldung muss bis spätestens Mai erfolgen.
Die Schule hat vor, ab September mit 2 Ganztagesgruppen zu starten. Die Umfrageaktion hatte eine zu erwartende geringe Rückmeldungsquote. Von 300 Fragebögen kamen lediglich 140 zurück. 20 Eltern wollen das Angebot an mindestens 4 Tagen in der Woche nutzen. Weitere 17 sind noch untentschlossen. Somit lässt sich zur Zeit von 37 Kindern sprechen, die dieses Angebot im nächsten Schuljahr wahrnehmen wollen. Durch den Status einer Ganztagesschule dürfen jetzt auch Kinder aus den anderen Schulbezirken in Allensbach angemeldet werden. Aus Hegne kamen allerdings nur 4 Rückmeldungen, was vermutlich nicht dem realen Bedarf entspricht.
Aufgrund der starken Unterteilung zwischen Betreuungszeit, Unterrichtszeit und freiwilliger Angebote müssen die Kinder einen Stundenplan bei sich tragen (als Karte um den Hals gehängt) der sowohl Lehrern als auch anderen Betreuungspersonen auf einen Blick erkennbar macht ob sich das Kind zur richtigen Zeit am richtigen Ort befindet. Hr. Holzinger machte deutlich, dass es sehr wichtig für das Konzept ist, dass auch Angebot von Außen für die Kinder organisiert werden. Er nannte hier Kooperation mit Vereinen und Privatpersonen die Angebote machen können.
Auf Nachfrage wurde deutlich, dass moderne Medientechnologie, also Computer noch sehr unwesentlich im Unterricht behandelt werden. Die Pausenhöfe wurden von den Eltern ebenfalls als dringend verbesserungswürdig eingestuft. Da sich die Kinder in Zukunft wesentlich länger in der Schule aufhalten werden, ist hier ein dringender Handlungsbedarf gegeben. Eine Mensa im Schulgebäude, z.B. mit verglaster Süd-West Fassade steht ebenfalls auf dem Wunschzettel der Schule und die Gemeinde hat bereits Interesse bekundet. Die anstehende Sanierung der Schule bietet somit auch hier eine gute Möglichkeit dringende Verbesserungen umzusetzen.
Das Elternengagement ist ebenfalls hervorgehoben worden. Karin Hund eine der Elternvertreterinnen die bei der Entwicklung des Ganztageskonzepts mitgewirkt haben, wies deutlich darauf hin, dass Eltern maßgeblich die Entwicklung der Schule beeinflussen können und sollen. Je mehr Eltern sich für eine bessere schulische Situation aussprechen und z.B. im Gemeinderat auch offiziell darauf aufmerksam machen, desto größer ist die Chance eine positive Entwicklung der schulischen Situation in Allensbach zu erreichen.
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Herausragende Beiträge im Deutschlandradio zur Bildungsreform!
8.3.2009 von admin.
Deutschlandfunk
1.3.2009
Die deutsche Bildungsreform
Teil 1: Erstarrte Fronten
Von Joachim Weiner
Die Reform unseres Bildungssystems steht bei Politikern, Unternehmern, Publizisten und Pädagogen ganz oben auf der Tagesordnung, seit die zu Beginn des Jahrzehnts durchgeführten PISA-Studien den deutschen Verhältnissen im europäischen Leistungsvergleich schlechte Noten ausstellte. Doch die Zwischenresultate aller bisherigen bildungspolitischen Bemühungen lassen zu wünschen übrig.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/926360/
Deutschlandfunk
8.3.2009
Die deutsche Bildungsreform
Teil 2: Exzellenz und Effizienz
Von Joachim Weiner
Die schlechte Qualitäts- und Leistungsbilanz unseres Schulsystems, die geringe Akademikerquote, die hohe Zahl der Bildungsabbrecher und die skandalöse Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft: Obwohl diese Defizite unseres Bildungssystems in erheblichem Maße strukturbedingt sind, stehen die Strukturen selbst kaum zur Diskussion.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/930205/
Beides gibt es auch zum hören unter der Adresse:
http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/essayunddiskurs/?mode=text
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