Archiv der Kategorie Verkehr und Mobilität

Zu Fuß & mit Rad in Allensbach

Zu Fuß & mit Rad in Allensbach

Eine Veranstaltung im Bunten Herbst

In Allensbach ist die Verkehrssituation nicht immer für alle optimal: Für Radfahrende und Fußgänger, für Schul- und Kindergartenkinder und so weiter. Viele Themen beschäftigen die Menschen in Allensbach, wie z.B. die Radwege nach Hegne (B33) und Dettingen, die Überquerung der Hauptstraßen, die Unterführung unter der B33, die Bahnübergänge und viele weitere Punkte.

Wir wollen gemeinsam offene Fragen sammeln und mögliche Lösungen entwerfen und diskutieren. Unsere Gemeinderät/innen werden die Vorschläge anschließend in den Gemeinderat einbringen.

Reden Sie mit! Am Dienstag, 10.11., 20 Uhr im Weinbrunnen.

Zip Car oder Carsharing der neuen Art

In den USA und Kanada ein Erfolgsmodell. Einfach und Effizient. Ist das die Mobilität der Zukunft? Mehr unter www.zipcar.com

Bis zu 15 Privatfahrzeuge können in dicht besiedelten Gebieten durch ein Leihfarhzeug ersetzt werden. Da die Betreiberfirma an möglichst geringen Treibstoffkosten interessiert ist, werden die Fahrzeuge viel eher nach Effizienzkriterien erworben.

In Ulm läuft ein Pilotprojekt mit Smarts die überall in der Stadt gemietet werden können. In den USA ist das Modell zipcar schon sehr erfolgreich, es ist hoffentlich nur eine Frage der Zeit bis auch hier in den großen Ballungsräumen Carsharing Modelle ähnlich großen Zuspruch finden.

Radwegführung in Allensbach

Im August 2008 hat die Stadt Konstanz auf ihrer Gemarkung den Radweg durchgängig entlang der Bahnlinie fertig gestellt. Der Radler kann von Wollmatingen bis zur Innenstadt von Konstanz fahren ohne Strassen gemeinsam mit Autos zu nutzen – eine erhebliche Verbesserung von Sicherheit und Komfort.

Von Allensbach aus besteht ab dem Ortsteil Hegne eine Alternative zum Radweg an der Bundesstrasse Direkt an der Bahnlinie kann man ohne Belästigung durch Autos und deren Lärm und Abgase mit dem Fahrrad nach Konstanz zu fahren. Auch nach Radolfzell gibt es eine gute Anbindung für Radfahrer.

Nur beim Teilabschnitt Allensbach – Hegne ist kein Ausweichen vom Verkehr möglich. Bei Nacht ist der Rückweg nach Allensbach sogar gefährlich – die entgegen kommenden Autos blenden Radfahrer aufgrund des unterschiedlichen Höhenniveaus. Die weiße Randmarkierung hat hier eine minimale Verbesserung gebracht.

Wer sich von der Neuplanung der B33 Besserung versprochen hat, wird enttäuscht werden. Statt hier auf eine Entkoppelung von Auto- und Radverkehr zu drängen, wurde die ursprüngliche Planung revidiert – der Radweg soll wieder entlang der dann vierspurig ausgebauten B 33 verlaufen.

Weshalb kann für das mit Abstand umweltfreundlichste Verkehrsmittel Fahrrad und im Interesse der vielen Radtouristen hier nicht endlich Abhilfe geschaffen werden?

Doris Hellmuth

CarSharing hat Zukunft, auch in Allensbach?

Der Bundesverband CarSharing e.V. meldete auch in diesem Jahr wieder eine Zuwachsrate von 18,1 Prozent. Die im CarSharing angebotene Fahrzeuganzahl konnte zum Jahresbeginn 2009 auf 3.900 Fahrzeuge erhöht werden. Die Fahrzeuge verteilen sich bundesweit auf 1.850 CarSharing-Stationen - das sind 250 Stationen mehr als ein Jahr zuvor (15,6 % Zuwachs). Inzwischen sind in mehr als 270 deutschen Städten und Gemeinden CarSharing-Angebote verfügbar. Eine Ortsliste der CarSharing-Angebote gibt es auf der Webseite des bcs.
Im Jahr 2008 waren einige neue Marktteilnehmern zu verzeichnen: So hat die Sixti GmbH, eine Tochterfirma des Sixt-Konzerns im Juni in Berlin einen CarSharing-Versuchsballon gestartet. Im Herbst 2008 begann die Daimler AG ihr CarSharing-ähnliches Projekt Car2go in Ulm, zunächst als interne Technikerprobung mit 50 Smart-Fahrzeugen, das im Frühjahr 2009 mit größerer Fahrzeugzahl auch für die Ulmer Bevölkerung geöffnet werden soll. Weitere investitionsstarke Marktauftritte von „Quereinsteigern“ sind angekündigt.

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